Hygienic Processing

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Kategorie: Hygienische Reinigung

Reinigung im Hygienic Processing


Hygiene ist ein wichtiges Gebot bei der Herstellung praktisch aller Produkte. Von ganz besonderer Bedeutung ist sie aber bei der Produktion von so sensiblen Gütern wie Lebensmitteln oder Arzneimitteln. In diesen Bereichen bekommt das Thema Reinigung im Hygienic Processing eine zentrale Bedeutung. Bei der Herstellung von Lebensmitteln und in noch höherem Maß bei der von Arzneimitteln bedeutet Hygiene in der Regel nicht einfach Sauberkeit, sondern hier geht es um Sterilität. Das heißt, es dürfen keine Bakterien, Viren oder Pilze auf irgendeiner Oberfläche vorhanden sein, die mit dem Endprodukt oder mit den Ausgangsmaterialien in Berührung kommt.

Reinigung im Hygienic Processing in der Herstellung

Um diese Hygieneanforderungen erfüllen zu können, müssen sämtliche Teile der Produktionsanlage sowie alle Verpackungsmaschinen mit Hinblick auf Reinigung im Hygienic Processing konstruiert sein. Das heißt, die Reinigung muss durch die Oberflächenbeschaffenheit leicht, schnell, energie- und kosteneffizient durchführbar sein. Für eine optimale Reinigung im Hygienic Processing dürfen sich nirgendwo in der Anlage Stellen befinden, an denen sich Schmutz leicht ansammeln kann. Alle Teile müssen leicht zu reinigen sein, Schmutz darf nirgends fest anhaften. Durch Hygienic Design wird schon von Anfang an darauf geachtet, dass die Reinigung im Hygienic Processing leicht und effizient durchführbar ist.



Reinigung im Hygienic Processing senkt Kosten

Die Konzeption von Anlagen mit Hinblick auf effiziente Reinigung im Hygienic Processing erfordert anfangs eine höhere Investition. Da aber durch die spezielle Beschaffenheit etwa der Oberflächen die Reinigung im Hygienic Processing dann umso leichter, effizienter und schneller durchgeführt werden kann, sind die Kosten über die gesamte Lebens- bzw. Nutzungszeit einer Anlage gesehen insgesamt doch günstiger. Kosteneffizienz und damit Wirtschaftlichkeit in der Herstellung und Verpackung ist daher ein wichtiger Vorteil, wenn auch die Sicherheit und Qualität des Produkts sowie die Sicherheit von Verbrauchern und Mitarbeitern an erster Stelle stehen, wenn es um Reinigung im Hygienic Processing geht.

Bildquellenangabe: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Reinigung im Hygienic Processing


In der Herstellung von pharmazeutischen Produkten oder Lebensmitteln ist Hygiene das oberste Gebot. Die Reinigung im Hygienic Processing ist denn auch der zentrale Dreh- und Angelpunkt in allen hier zur Anwendung kommenden Prozessen. Die Begriffe Hygiene und Reinigung sind hier nicht im landläufigen Sinn bloßer Sauberkeit zu verstehen, vielmehr ist bei der Herstellung derart sensibler Produkte die Freiheit von potenziell gesundheitsschädlichen Mikroorganismen gemeint. Es geht also bei Reinigung im Hygienic Processing um Sterilität sämtlicher Teile, die mit den Produkten während aller Herstell- und Verpackungsprozesse in Berührung kommen.

Reinigung im Hygienic Processing betrifft alle Oberflächen

Zur Erfüllung dieser Voraussetzung müssen sämtliche Maschinenteile und alle übrigen Oberflächen so beschaffen sein, dass ihre Reinigung im Hygienic Processing möglichst effizient, das heißt wirtschaftlich, schnell, zuverlässig und so einfach wie möglich durchzuführen ist. Sämtliche Oberflächen und Maschinenteile werden so gestaltet, dass es nicht zu Ansammlungen von Schmutz kommen kann und dass nicht vermeidbarer Schmutz leicht zu entfernen ist. Diese Art der Gestaltung heißt Hygienic Design. Dabei müssen auch produktspezifische Anforderungen an die Hygiene berücksichtigt werden, das heißt, die spezifischen Eigenschaften der hergestellten Güter müssen bei der Gestaltung der Reinigung im Hygienic Processing berücksichtigt werden.



Verringerung des Aufwandes in der Reinigung im Hygienic Processing

Im Sinne der Prozessoptimierung ist der Reinigungsaufwand möglichst klein zu halten, worunter aber die Effizienz der Reinigung im Hygienic Processing nicht leiden darf. In Zeiten zunehmender Klima-Sensibilität ist auch die Verringerung des Energieeinsatzes ein wesentliches Thema bei der Reinigung im Hygienic Processing. Dazu müssen Prozesse definiert werden, die klarstellen, bei welchem Energieeinsatz und mit welchen Verfahren die festgelegten Hygienestandards beispielsweise für Maschinen oder Maschinenteile sicher erreicht werden. Der Anwender muss ohne jederzeit davon ausgehen können, dass diese Standards eingehalten werden.

Bildquellenangabe: Sabrina Knak / pixelio.de

Anwendung der Bestrahlung zur Packstoffentkeimung


Von Packmitteln geht eine erhebliche Gefahr der Verunreinigung des verpackten Produkts aus. Durch Umstände der Produktion, des Transports und der Lagerung können ihnen Mikroorganismen anhaften, die in das Produkt übergehen können. Bei verschiedenen Produkten ist jedoch eine Verunreinigung nicht tolerierbar, denn bei Lebensmittel, Arzneimitteln, Kosmetika und Rohstoffen für die Pharmazie besteht die Gefahr der Veränderung des Produkts oder der Entstehung von Pathogenen. Eine Packstoffentkeimung mit Beta- und Gammastrahlung kann dies verhindern, denn die Strahlenbelastung zerstört die DNS der potentiell schädlichen Bakterien und Viren und tötet sie so ab.

Potentielle Anwendung der Packstoffentkeimung mit Beta- und Gammastrahlung

Eine Sterilisation ist bei vielen modernen Werkstoffen auf Kunststoffbasis aufgrund deren Hitzeempfindlichkeit nicht möglich und komplexe Verpackungssysteme sind oft nicht bis in alle Hohlräume durch chemische Methoden erreichbar. Hier trumpft die Packstoffentkeimung mit Beta- und Gammastrahlung auf, denn die biozide Strahlung durchdringt festes Material zerstörungsfrei und vernichtet auch Mikroorganismen in Hohlräumen. Auch Bakteriensporen werden effektiv abgetötet. Die Packstoffentkeimung mit Beta- und Gammastrahlen ist dadurch bei allen Verpackungssystemen verwendbar, die größten Vorteile werden zum Beispiel erzielt bei: Bag-in-box (bib)-Systemen, Flaschen, Tuben, Dosen, Beuteln, Bechern und bei Wursthüllen.



Gefahrenquellender Packstoffentkeimung mit Beta- und Gammastrahlung

Da für die Packstoffentkeimung mit Beta- und Gammastrahlung starke Strahlenquellen benötigt werden, enthalten die Geräte dafür nennenswerte Mengen an radioaktiven Substanzen. Das sind meist künstlich in Reaktoren hergestellte Radionuklide mittlerer Lebensdauer, die eine besonders kurze Zerfallsreihe haben. Ein Restrisiko der Freisetzung dieser Substanzen für die Packstoffentkeimung mit Beta- und Gammastrahlung kann zwar niemals ausgeschlossen werden, doch es wird sehr gering gehalten, denn sie werden in starken Stahlbehältern hermetisch abgeschlossen aufbewahrt. Weiterhin muss natürlich auch gewährleistet sein, dass betriebliche Strahlenschutzmaßnahmen zum Schutze der Mitarbeiter eingehalten und regelmäßig von den zuständigen Stellen überprüft werden. Dies unterliegt aber in Europa strikter staatlicher Kontrolle, wie aller Umgang mit Radioaktivität. Obwohl die Befürchtung immer wieder vorgetragen wird, kommt es bei der Packstoffentkeimung mit Beta- und Gammastrahlung nicht zu einer radioaktiven Kontamination der Verpackung, denn Gammastrahlen und beschleunigte Elektronen(Betastrahlung) mit einer Energie von weniger als 10 MeV, wie sie bei der Packstoffentkeimung mit Beta- und Gammastrahlung verwendet werden, sind physikalisch nicht in der Lage, nicht radioaktive Atomkerne zu aktivieren.

Bildquellenangabe: Cornelia Menichelli / pixelio.de


Hygienic Processing läuft unter Wordpress 3.3.1
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates